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Einführung: Atmung, Atemübungen, Einreibungen, Dehnlagerung, Lagerungsdrainagen, Inhalation.
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Ziele der Pneumonie- und Atelektasenprophylaxe


Welche Ziele haben die Pneumonie- und Atelektasenprophylaxe? Auf den ersten Blick scheint die Frage die Antwort in sich zu tragen. Prophylaxen sind vorbeugende Maßnahmen und dienen dazu, bestimmte Krankheiten zu vermeiden. So gesehen wäre die Antwort:

  • eine Pneumonie und

  • Atelektasen zu verhindern.

Aus meiner Sicht greift diese Antwort jedoch zu kurz. Diese großen Ziele lassen sich auf kleinere Ziele unterteilen, und das ist sinnvoll, da kleine Ziele viel mehr Handlungsanweisungen beinhalten, da sie nicht abstrakt sind.

Atelektasen sind kollabierte und verklebte Alveolen. Im Allgemeinen bezeichnet man als Atelektase einen Lungenbereich, der von der Belüftung ausgeschlossen ist. Diese nicht oder nur sehr schlecht belüfteten Lungenabschnitte bieten einen idealen Nährboden für Krankheitserreger. Machen Sie sich das bewusst, ergeben sich daraus konkrete Ziele der Atelektasen- und Pneumonieprophylaxe:

  • für eine ausreichende Lungenbelüftung sorgen

  • die Belüftung schlecht belüfteter Lungenareale verbessern

  • Sekretstau verhindern, Sekretabfluss verbessern

  • Infektionen der Atemwege verhindern

Das sind die Ziele, die es zu erreichen gilt. Welche Möglichkeiten haben Sie?

Woran Sie denken müssen? Einige der Maßnahmen kann der Bewohner oder Patient selbst durchführen bzw. sie erfordern seine Mitarbeit. Ihre Aufgabe ist es also unter anderem, den Patienten zu informieren und zu motivieren. Erklären Sie dem Patienten nicht nur, was Sie tun, sondern auch, warum Sie es tun. Außerdem passt nicht jede prophylaktische Maßnahme zu jedem Patienten, also wählen Sie die Maßnahmen aus, die zum Patienten passen. Beziehen Sie Kollegen in diese Entscheidung mit ein.


Das Einbeziehen der Kollegen in die Entscheidung ebnet Ihnen übrigens den Weg (und verschafft Ihnen die Zeit), wichtige Prophylaxen durchzuführen.



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