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Einführung: Krankenbeobachtung Blutdruck (Teil 2), Messtechniken, Hypertonie, Hypotonie, Bewertung der Messergebnisse
Ziele des Kurses
Zu welchen Anlässen wird der Blutdruck gemessen?
Arten der Blutdruckmessung
Blutdruckmessung - Materialien und Gefahren
Vorbereitungen zur Blutdruckmessung
Vorbereitungen - Akute Blutdruckmessung
Vorbereitungen - geplante Blutdruckmessung
Blutdruckmessung - Durchführung
Fehler bei der Blutdruckmessung - viele Möglichkeiten, etwas falsch zu machen!
Tipps und Tricks
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
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Vorbereitungen - Akute Blutdruckmessung


Bei der akuten Blutdruckmessung gibt es keine Vorbereitung. Sie messen den Blutdruck aus einem direkten Anlass heraus.


Es interessiert Sie einzig und allein, wie der Blutdruck JETZT ist, weil es dem Patienten nicht gut geht. Er ist gestürzt, er ist im Bad beim Duschen kollabiert, Sie wollten ihn routinemäßig betten und er hat massiv Teerstuhl oder frisches Blut abgeführt.


Ein Beispiel:


Blutdruckmessung bei Anstrengung wie Treppensteigen

Abb. 18: Anstrengung im Alter, www.istockphoto.com, Man helping senior father climb stairs at home, Dateinr.: 13210011 © Kai Chiang

Sie arbeiten in einem Alten- und Pflegeheim. Am Morgen, kurz nach neun Uhr, spricht Sie eine Bewohnerin im Frühstücksraum an und bittet Sie: „Können Sie mich eben auf mein Zimmer bringen, gleich kommt der Pastor zur Krankenkommunion vorbei.“ Die Bewohnerin ist gehfähig, läuft nur etwas unsicher. Sie leidet unter einem Bluthochdruck und nimmt entsprechende Medikamente. Heute ist sie ungewöhnlich früh auf den Beinen. Jetzt wissen Sie, warum. Sie sind zwar in Eile, doch natürlich stimmen Sie zu. Die Bewohnerin nimmt noch ihre morgendlichen Tabletten ein. Mit der Bewohnerin am Arm machen Sie sich auf den Weg. Sie hat ihr Zimmer in der ersten Etage, und dummerweise ist ausgerechnet heute der Fahrstuhl defekt. Es kommt, wie es kommen muss. Schon auf halber Treppe atmet die Bewohnerin heftiger. Auf Ihre Rückfrage, ob sie eine Pause machen wolle, antwortet sie nur: „Der Pastor kommt doch gleich.“

Endlich im Zimmer angekommen, ist die Luftnot perfekt. Die Bewohnerin sitzt auf der Bettkante, ihr Kopf ist gerötet, einige Schweißperlen stehen ihr auf der Stirn und der Puls ist schnell. Sie verständigen eine Kollegin, die Ihnen zur Hilfe eilt und das Blutdruckmessgerät mitbringt.


In solch einer Situation messen Sie den Blutdruck, das ist es, was Sie wissen wollen. Zögern Sie nicht, machen Sie es sofort. Nicht warten, bis der Bewohner sich nach dem Treppensteigen ausgeruht hat und keine Luftnot mehr hat.


Der Blutdruck ist 210/110, die Pulsfrequenz beträgt 112. Noch aus dem Zimmer heraus (tragbare Telefone haben in solch einer Situation echte Vorteile) rufen Sie den Hausarzt an. Sie schildern ihm die Situation. Er ordnet an, den Blutdruck in der nächsten halben Stunde alle zehn Minuten zu kontrollieren. Sollte sich die Situation verschlechtern, sollen Sie den Notarzt anrufen. Sollte der Druck in zehn Minuten nicht niedriger sein, sollen Sie zwei Hübe Nitro-Spray verabreichen und erneut anrufen. Er werde dann sofort vorbei kommen. Sollte sich die Situation bessern, bittet er um Information in einer Stunde.

Die Situation entspannt sich. Bei der nächsten Messung ist der Druck 185/105 mmHg, und die Luftnot der Patientin hat schon deutlich nachgelassen. Danach 160/90 mmHg, die Luftnot ist verschwunden, und die Patientin fühlt sich wohl. Die letzte Messung ergibt einen Blutdruck von 130/70 mmHg. ...

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