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Urgeinkontinenz


Die zweite Form der Harninkontinenz ist die Urge- oder Dranginkontinenz. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer „ungehemmten Blase”.


Die Urgeinkontinenz ist die häufigste Form der Harninkontinenz. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Nicht selten ist die Dranginkontinenz mit einer Stressinkontinenz verbunden.


Charakteristisch für die Dranginkontinenz ist, dass die Betroffenen, sobald sie Harndrang verspüren, den Toilettengang nicht aufschieben können, also SOFORT zur Toilette müssen.



Abb. 17: Urinausscheidung - Dranginkontinenz - Besetzt, www.istockphoto.com, Dilemma, Dateinr.: 19812042 © csabacz

Im Zusammenhang mit der Dranginkontinenz wird bei einer Form auch von einem „imperativen Harndrang” gesprochen. „Imperativ” bedeutet „zwingend”, der Harndrang duldet also keinen Aufschub. Erreicht man nicht augenblicklich eine Toilette, dann ist es schon zu spät, es kommt zur unwillkürlichen Blasenentleerung.


Dieser unaufschiebbare Harndrang tritt plötzlich auf, mehrfach am Tag und auch in der Nacht. Die ausgeschiedenen Urinmengen sind häufig gering.


Für die Betroffenen ist die Dranginkontinenz meiner Ansicht nach von ganz besonderem Übel.


  • Akuter Harndrang macht Stress, d.h. die Betroffenen versuchen noch eine Toilette zu erreichen – leider meist zu spät, und sie wissen, dass die Zeit sehr knapp ist. Na, und es „wieder nicht rechtzeitig geschafft zu haben”, fördert nicht gerade das Selbstwertgefühl, man hat versagt. Hinzu kommt, dass man mit nasser Hose dasteht.

  • Soziale Kontakte werden eingeschränkt. Es ist nicht „nur“ die Inkontinenz, der plötzliche Harndrang beeinträchtigt zusätzlich.

    Sie können das selbst einmal ausprobieren. Verabreden Sie sich zum Essen und sorgen Sie dafür, dass Ihre Blase gut gefüllt ist. Schon bevor der Kellner die Bestellung aufnimmt, sollten Sie starken Harndrang verspüren. Lassen Sie Ihr gegenüber im Unklaren darüber, was Ihre Situation betrifft, und unterhalten Sie sich möglichst normal. Sie werden keine Freude an der Unterhaltung und dem Essen haben. Ihr Gegenüber wird Sie wahrscheinlich irgendwann ansprechen und fragen, warum Sie so unruhig, unkonzentriert und verschwitzt sind.

    Gehen Sie rechtzeitig zur Toilette und vergessen Sie nicht: Die Toilette könnte besetzt sein.

  • Der starke plötzliche Harndrang tritt auch (mehrfach) in der Nacht auf. Der Betroffene wird wach, rennt zur Toilette oder greift nach seiner Urinflasche. Auf jeden Fall ist er wach geworden. Die Folge ist dauerhaft schlechter Schlaf mit all seinen negativen Auswirkungen.

Formen und Ursachen

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