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Grundlegendes zur Beobachtung der Urinausscheidung


Die Urinausscheidung zu beobachten ist nicht schwer – so vermutet man jedenfalls. Spontan fällt einem der Patient mit Blasenkatheter ein, oder man denkt an seine eigene Urinausscheidung und deren ganz beiläufige Beobachtung.

Geht es jedoch um die Beobachtung der Urinausscheidung bei Ihren Bewohnern oder Patienten, so ist das nicht ganz so einfach, insbesondere wenn es sich um mobile Patienten handelt.


Warum?



Abb. 1: WC - Sichtschutz, Beobachtungshindernis, www.istockphoto.com, Outhouse, Dateinr.: 6344496 © sumnersgraphicsinc

Natürlich werden Sie Ihre mobilen Patienten oder Bewohner kaum beim Toilettengang begleiten und beim Wasserlassen über die Schulter schauen, um die Urinausscheidung zu beobachten.


Ebenso wenig werden Sie vor der Toilette stehen und anhand eines „Plätscherns” die Urinmenge, die Urinfarbe und den Uringeruch „abhören”. Würden Sie das versuchen, hätten Sie sehr schnell einen ganz besonderen Ruf in Ihrer Einrichtung.


Es wäre sehr seltsam, würden Sie Ihre Patienten täglich nach der Urinausscheidung befragen. Und überlegen Sie einmal, was Ihnen die Patienten wohl berichten würden, wenn das präzise bzw. verwertbare Angaben wären.


Ihr Hauptbeobachtungsproblem ist also, dass Sie in der Regel den Beobachtungsgegenstand (Urinausscheidung) nicht zu Gesicht bekommen.


Es bedarf daher eines Anlasses, um die Urinausscheidung in irgendeiner Weise zu beobachten. Damit tritt ein weiteres Problem zu Tage. Der Patient oder Bewohner muss selbst darauf kommen, dass mit der Urinausscheidung irgendetwas nicht stimmt, um den besagten Anlass zur Beobachtung (durch Fachpersonal) zu liefern.


Eine Veränderung der Urinausscheidung, die sich über Jahre entwickelt hat oder nur zeitweise auftritt, wird vom Patienten eventuell nicht als auffällig oder möglicherweise krankhaft wahrgenommen. Günstiger ist die Situation, wenn der Urin in irgendeiner Weise aufgefangen und durch Sie entsorgt wird. Dann können Sie die Urinausscheidung beobachten.


Die Urinausscheidung zu beobachten, ist nicht einfach. Bei dem Gedanken, die Urinausscheidung zu beobachten, denkt man als Pflegekraft zuerst an einen Katheterbeutel oder an eine gefüllte Urinflasche.



Abb. 2: Beobachtung Urinausscheidung - Katheterbeutel, www.uromed.de, CYSTOBAG TK 2000 Urinbeutel © Bildquelle: UROMED Kurt Drews GmbH

In der Realität benutzen jedoch die wenigsten Menschen eine Urinflasche oder tragen einen Blasenkatheter. Hieraus folgt, Sie können die Urinausscheidung nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht beobachten.


Doch wenn es Ihnen gelingt, was können Sie beobachten?


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