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Einführung: Gesundheitspflege - Psychische Erkrankungen und deren Prävention (Depression, Burnout, Mobbing)
Ziele des Kurses
Depressionen
Formen der Depression
Burnout
Prävention von Burnout
Mobbing
Präventions-maßnahmen gegen Mobbing
Fachbegriffe einfach erklärt
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Formen der Depression


Grundsätzlich lässt sich die Depression nach ihrem Schweregrad in leichte, mittelschwere und schwere Depression unterscheiden.



  • Leichte Depression: Allgemeine Traurigkeit, Interesselosigkeit, anhaltende Müdigkeit, diffuse körperliche Beschwerden.
  • Mittelschwere Depression: Ausgeprägtere Symptomatik, die fast kontinuierlich besteht, zusätzlich Freudlosigkeit, mangelndes Selbstwertgefühl, Konzentrationsstörungen; Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen und Appetitlosigkeit.
  • Schwere Depression: Die Symptome sind noch stärker ausgeprägt und bestimmen das ganze Leben. Manche Menschen weinen sehr viel, andere sind völlig apathisch.

Depressionen lassen sich noch nach ihrer Art der Erscheinung unterscheiden in:

  • einzelne depressive Episoden und
  • wiederkehrende depressive Episoden

und in eine

  • unipolare Verlaufsform: Diese ist geprägt durch nur depressive Episoden.
  • bipolare Verlaufsform: Hierbei wechseln sich depressive und manische Episoden ab.

Bevor wir weitermachen, sollten wir uns kurz einmal mit dem Begriff der Manie beschäftigen:


Eine Manie beschreibt einen krankhaften Zustand, der mit einer gehobenen Stimmungslage und einer Antriebssteigerung einhergeht. Bei einer Manie können folgende Symptomen auftreten:


  • Gesteigertes Selbstwertgefühl
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Starker Redefluss
  • Ideenflucht
  • Leichte Ablenkbarkeit
  • Psychomotorische Unruhe
  • Beeinträchtigungen auch im Berufsleben durch die veränderte Stimmungslage

Wie schon zuvor erwähnt, kommt es bei einer bipolaren Verlaufsform zu einem Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen. Im Volksmund werden diese Krankheitssymptome beschrieben mit dem Satz „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“.


Weitere Unterteilung der Depressionen in:


  • Dysthymia: Leichte Ausprägung der Depression über mindestens zwei Jahre.
  • Zyklothymie: Abgeschwächte Form einer bipolaren Depression.
  • Anpassungsstörung: Bei dieser Form liegt der Auslöser in einem aktuellen Anlass.
  • Organisch depressive Erkrankung: Die Ursache liegt in einer Funktionsstörung der Organe, z.B. der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde.
  • Schizodepressive Erkrankung: Zusätzlich Symptome einer Schizophrenie.

Definition Schizophrenie:


Hierbei handelt es sich um ein Krankheitsbild, das das Denken, die Gefühle und Bewegungen der Betroffenen beeinflussen kann und mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen einhergehen  kann. Je nach Erscheinungsform lässt sich die Schizophrenie in unterschiedliche Krankheitsbilder unterscheiden: 


  • Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie: Vorhandensein von Wahnvorstellungen und Halluzinationen
  • Katatone Schizophrenie: Motorische Störungen
  • Hebephrene Schizophrenie: Störungen des Gefühlslebens
  • Residuale Schizophrenie: Antriebsmangel, Gefühlsarmut, sozialer Rückzug
  • Schizophrenia simplex: Wenige, leicht ausgeprägte Symptome ohne Wahnvorstellungen und Halluzinationen

Wie Sie bereits gemerkt haben, lassen sich Depressionen in unzählige Formen unterscheiden. Je nach Form können sie auch unterschiedliche Ursachen haben. Zu denen gehören:


  • Stress bei der Arbeit
  • Angst vor dem Arbeitsplatzverlust
  • Familiäre Probleme/ Belastungen
  • Stress in der Freizeit
  • Einnahme von Suchtmitteln, die die Psyche verändern können
  • Störungen in der Kindheit
  • Traumatische Faktoren
  • Erbliche Veranlagung
  • Körperliche Erkrankungen
  • Biologische Faktoren
  • usw.


Auffällig und bedeutend für uns ist, dass die berufliche Situation zu einer Depression führen kann. Dementsprechend sind gezielte Maßnahmen zur Vermeidung einer beruflichen Stressbelastung ein wichtiger Faktor, der sicherlich in erster Linie den Führungskräften obliegt. Aber auch als Kollege sollte man auf seine Teammitglieder achten und alles für ein gesundes Arbeitsklima tun. Dazu gehören:


  • Förderung eines gesunden Betriebsklimas
  • Förderung der Teamfähigkeit einzelner Mitarbeiter
  • Menschengerechte Arbeitsgestaltung
  • Auf Mitarbeiter und deren Bedürfnisse eingehen
  • Soziale Unterstützung
  • Den Mitarbeitern ausreichend Möglichkeiten geben, Stress abzubauen, z.B. durch regelmäßige Pausen.
  • Vermeidung von übermäßigen Überstunden und „Einspringen“ für den anderen
  • Mitarbeiter fördern
  • Führungskräfte dementsprechend schulen

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