Startseite Nachrichten Lesezeichen Kommentare Logout
  Registrieren
Seiten der Lektion
Einführung: Nationale Expertenstandards
Ziele des Kurses
Begriffsklärungen
Arten oder Formen des Wissens
Zum Begriff des EBN
Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP)
Was ist ein Expertenstandard im Einzelnen?
Entwicklung eines Expertenstandards. Die Themenfindung.
Entwicklung eines Expertenstandards. Die Bildung unabhängiger Expertengruppen
Entwicklung eines Expertenstandards. Die Erarbeitung eines Expertenstandards -entwurfs.
Entwicklung eines Expertenstandards. Die Konsensus- Konferenz.
Entwicklung eines Expertenstandards. Modellhafte Implementierung.
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
Kontrollfragen zum Kurs (Im Demo deaktiviert)
Anzeigen
ALLE KURSE

Begriffsklärungen


Was ist überhaupt ein Experte? Und was ist ein Standard? Und was ist Evidenzbasierung?

Zum Verständnis:

„Hausinterne“ Pflegestandards werden innerhalb einer Einrichtung der Gesundheits- und Krankenpflege oder Altenpflege von z.B. Arbeitsgruppen entwickelt und sind eben nur in dieser Einrichtung gültig.

Mitglieder dieser Arbeitsgruppen sind in der Regel Pflegepersonen, Mitglieder der Pflegedienstleitung, der Hygieneabteilung, der Abteilung für Arbeitssicherheit usw., je nachdem, für welchen Bereich bzw. Tätigkeit ein Standard entwickelt werden soll.

Bei der Entwicklung dieser Standards wird die aktuelle Literatur gesichtet und die Ergebnisse entsprechend umgesetzt. Jedoch spielen auch die Rahmenbedingungen wie z.B. Pflegeverständnis, Menschenbild oder Unternehmensleitbild der jeweiligen Einrichtung eine große Rolle.

So kann es sein, dass die Standards für ein und dieselbe Tätigkeit in verschiedenen Einrichtungen unterschiedlich lauten.

Die nationalen Expertenstandards hingegen haben bundesweite Gültigkeit.

Um zu verstehen, was Expertenstandards sind und wie sie zu „gebrauchen“ sind, ist die Klärung einiger Begriffe vorab nötig:

Experte = aus dem Lateinischen expertus heraus definiert sich der Experte als ein Fachmann, Kenner, Könner oder eine Autorität auf einem bestimmten Fachgebiet.

Standard = definiert sich als Bewertungsmaßstab, Grundsatz, Maßstab, Norm, Prinzip; ein Standard ist mehr oder weniger eine feste Regel.

Evidenz, evidenzbasiert = übersetzt bedeutet der Begriff Evidenz so viel wie „Beweis-“ oder „Nachweis-basiert“.

In der Gesundheits- und Krankenpflegepraxis fordert die „evidenzbasierte Gesundheits- und Krankenpflege“ (EBN - Evidence based Nursing) eine kritische Auseinandersetzung mit den derzeit wissenschaftlich aktuellsten und natürlich belegten Ergebnissen.

Nachdem nun ein paar grundlegende Begriffe geklärt wurden, kann folgende Frage gestellt werden:

Was genau ist der Unterschied zwischen einem nationalen Expertenstandard und einemHandlungsrezept“?

Die Antwort hierauf lautet wissenschaftliche Beweisbarkeit.

Die meisten „Handlungsrezepte“ in der Krankenpflege beruhten bislang auf Erfahrungen der Pflegenden oder resultierten aus Anweisungen der Ärzteschaft. Dies soll sich nun in Zukunft ändern, und damit soll auch ein Beitrag zur Professionalisierung des Pflegeberufes geleistet werden.

Um dies zu verstehen, muss man wissen, welche unterschiedlichen „Wissensformen“ es gibt bzw. auf welchen Wegen Wissen entstehen kann.


Drucken und kopieren der Seite ist nur für registrierte Benutzer möglich!

Sind die Qualitätsmanagementbeauftragter oder verantwortlich für die Personalentwicklung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung, lohnt sich die Umsetzung eines eigenen Lernmanagementsystems mit E-Learning Kursen


  Zur Anmeldung!


Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie Vollzugang zu allen 51 Kursen und den kommentierten 545 Kontrollfragen.

Für jeden erfolgreich bearbeiteten Kurs werden Fortbildungspunkte der "RbP – Registrierung beruflich Pflegender GmbH" ausgewiesen. Der 6-Monats-Zugang kostet einmalig 24,00 Euro (Pauschalbetrag), also umgerechnet 4,- € pro Monat!

Weitere Informationen zur Anmeldung!


Zurzeit finden Sie hier 51 Kurse zu folgenden Themen:

  • Grundlagen des Pflegeberufs (3 Kurse)
  • Organsysteme des Menschen (2 Kurse)
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie (5 Kurse)
  • Gesundheitspflege und Prävention (3 Kurse)
  • Ethik (1 Kurs)
  • Krankenbeobachtung Körpertemperatur (3 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Blutdruck (4 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
  • Pflege bei Störungen der Atmung (1 Kurs)
  • Notfall und Wiederbelebung (7 Kurse)
  • Das Ohr - Hören - Schwerhörigkeit (1 Kurs)
  • Nationale Expertenstandards - Einführung (1 Kurs)
  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (7 Kurse)
  • Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Urinausscheidung (4 Kurse)

Zu allen 51 Kursen gibt es kostenlose Testzugänge

Sie enthalten rund 1/3 der Kursseiten im Volltext. Alle anderen Seiten werden teilweise dargestellt. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich! Testzugänge finden Sie hier.


Identnummer: 20091216

Sie möchten sich jetzt nicht anmelden? Kein Problem! Rufen Sie einfach weitere Testseiten dieses Kurses oder anderer Kurse auf.

Weitere kostenlose Informationen (Anschriften von Ausbildungsstätten, Prüfungsfragen, Facharbeiten sowie Informationen zur pflegerischen Aus- und Weiterbildung) finden Sie auf www.pflege-kurse.de

 

Druckvorschau

Zum Seitenanfang

 

 
Impressum
Copyright 2009 Andreas Heimann-Heinevetter