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Einführung: Notfall – Wiederbelebung, Feststellen eines Herz-Kreislauf-Stillstands
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Angekündigte Notfälle


Die Überschrift dieser Seite ist eine kleine Provokation. Im letzten Kurs habe ich geschrieben, dass Notfälle ungeplant seien. Das ist auch richtig.


Doch manche Notfälle kündigen sich an, oder es gibt Situationen, die einfach notfallträchtig sind, d.h. potenziell gefährliche Situationen, in denen es zu einem Notfall kommen kann. Die Betonung liegt auf „kann”, keinesfalls „wird es wahrscheinlich” zu einem Notfall kommen. Ihre Lesart sollte sein:


„Diesem Patienten muss ich erhöhte Aufmerksamkeit entgegenbringen.”


Operationen und Narkose


Reanimation, Notfall bei der Narkose im OP

Abb. 5: Narkosearbeitsplatz, www.istockphoto.com, anesthetist at this workplace, Dateinr.: 7970944 © Andrei Malov

Operationen - wenn der Körper aufgeschnitten wird, verbunden mit der entsprechenden Narkose - sind grundsätzlich notfallträchtig. Doch weil man das weiß, wird ein erheblicher Aufwand betrieben, um genau dieses Risiko zu minimieren. Und dies ist sehr erfolgreich. Was wird gemacht?


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  • Operationen werden zeitlich möglichst genau geplant.

  • Vor der Operation wird der Patient in Bezug auf das Operationsfeld genau untersucht. Diese Untersuchungen sind teilweise sehr aufwendig: körperliche Untersuchung, Blutuntersuchungen, dazu, je nach Bedarf, Ultraschalluntersuchungen, Röntgen, CT (Computertomographie), MRT (Magnetresonanztomographie), endoskopische Untersuchungen.

  • Vor der Operation wird der Patient hinsichtlich der Narkose eingehend untersucht und befragt: Röntgenaufnahme der Lungen, Lungenfunktionstest, EKG, Belastungs-EKG (Ergometrie), Ultraschalluntersuchung des Herzens. Unter Umständen wird eine Operation verschoben. Eventuell wird ein Patient, der beispielsweise schwer herzkrank ist, erst von der inneren Abteilung vorbehandelt, um ihn optimal auf die Operation vorzubereiten.

  • Es wird beträchtlicher technischer und personeller Aufwand betrieben, um die Operation sicher durchzuführen. Während einer OP in Narkose sind in der Regel ständig ein Narkosearzt und eine Anästhesiepflegekraft direkt beim Patienten. Sämtliche Vitalparameter werden kontinuierlich überwacht. Hinzu kommt das Team der Operateure (Chirurgen und OP-Pflegepersonal).

  • Etliche Richtlinien und Standards (technische, bauliche, hygienische, personelle usw.) müssen beachtet und erfüllt werden.

  • Sämtliche Ausrüstung zum Eingreifen bei einem Notfall ist vorhanden und direkt einsatzbereit.

Durch diese Maßnahmen wird die potenziell „notfallträchtige” Operation zu einer nicht risikolosen, aber deutlich risikoärmeren Angelegenheit. In meiner Zeit als Intensivpfleger (immerhin mehr als ein Jahrzehnt) habe ich nur sehr wenige schwerwiegende Zwischenfälle durch Operationen erlebt. Trotzdem kann eine Operation, je nach Ausgangslage, gefahrvoll sein.


Postoperative Überwachungsphase


In der Phase direkt nach einer Operation bedarf ein Patient besonders intensiver Überwachung. Diese Zeit ist durch zwei grundsätzliche Risiken gekennzeichnet:


  • Narkoseüberhang. Mit dem Verlassen des OPs sind nicht unbedingt alle Narkosemittel vom Körper komplett abgebaut. Wird dem Patienten dann ein stark wirkendes Schmerzmittel (Opiat) verabreicht, kann es vorkommen, dass es zu einer Atemdepression beim Patienten kommt.
  • Nachblutungen. Nach jeder Operation können Nachblutungen auftreten.

Um das Risiko in der postoperativen Phase zu verringern, werden die Patienten, je nach Zustand und Operation, in dieser Zeit engmaschig überwacht (Intensivstation, Aufwachraum oder mit Überwachungsbogen auf einer peripheren Station).


Invasive diagnostische und therapeutische Maßnahmen


Es gibt diagnostische und therapeutische Maßnahmen, die ebenfalls gelegentlich mit dem Auftreten eines Notfalls verbunden sind.

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