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Einführung - Nationaler Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
Ziele des Kurses
Ziel des Expertenstandards
Der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
Erläuterungen zu den Standardkriterien
Zusammenfassung der Standardkriterien
Definition und Kategorisierung
Ursachen und Faktoren der Dekubitusentstehung
Risikofaktoren und Risikoskalen
Präventive Maßnahmen
Abkürzungen und Fachbegriffe kurz und einfach erklärt
Literatur und Weblinks
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Einführung - Nationaler Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“


Der nationale Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“ war der erste Expertenstandard des DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege)  und entstand als Pilotprojekt in den Jahren

1998 – 2001. Seit 2010 liegt die erste aktualisierte Fassung vor.

Der folgende Kurs bezieht sich natürlich auf die aktualisierte Fassung.

In der Präambel des vorliegenden Standards wird ein Dekubitus in Anlehnung an die internationale Definition der NPUA/EPUAP (National Pressure Ulcer Advisory Panel und European Pressure Ulcer Advisory Panel 2009)  wie folgt definiert:

„Ein Dekubitus ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/ oder des darunter liegenden Gewebes, in der Regel über knöchernen Vorsprüngen infolge von Druck oder von Druck in Kombination mit Scherkräften. Es gibt eine Reihe weiterer Faktoren, welche tatsächlich oder mutmaßlich mit Dekubitus assoziiert sind; deren Bedeutung ist aber noch zu klären.“

Dekubitalulzera beeinträchtigen nicht nur ganz wesentlich die Lebensqualität des Patienten  und seiner Angehörigen, sie haben auch eine gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Relevanz.

In der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, herausgegeben vom

Robert Koch - Institut Berlin, heißt es 2002 in Heft 12:

„Nach vorsichtigen Schätzungen entwickeln in der Bundesrepublik Deutschland jährlich mehr als 400.000 Personen ein behandlungsbedürftiges Druckgeschwür…“

2007 wurde durch das Institut für Medizin-/Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft der Charité - Universitätsmedizin Berlin eine bundesweite Prävalenzerhebung  durchgeführt. An der Untersuchung nahmen 6473 von 8934 Klinikpatienten und Pflegeheimbewohner teil. Ermittelt wurde, dass der Anteil der Personen mit Dekubitusrisiko in den Pflegeheimen 61,4 Prozent und in den Kliniken 38,0 Prozent betrug. Die Prävalenz der Dekubitalulzera Grad 1 bis 4 belief sich in den Pflegeheimen auf 8,4 Prozent und in den Kliniken auf 15,7 Prozent (Dassen et al.).

Auf der Internetseite www.dekubitus.de steht zum Thema Kosten:

„Die Angaben der durchschnittlichen Kosten für die Therapie eines Dekubitus können auf bis zu 50.000 EURO beziffert werden. Der daraus resultierende volkswirtschaftliche Schaden beläuft sich auf 1,0 - 2,0 Milliarden EURO pro Jahr.“


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