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Einführung: Körpertemperatur, Fieber - Temperaturregulation, Messmethoden, Hyperthermie
Ziele des Kurses
Mit Bekanntem beginnen - Temperaturregulation
Fieber - Verdacht
„Fieber messen” - Messen der Körpertemperatur
Temperaturmessung - Fieber - Einteilung
Begrifflichkeiten: Hypothermie, Hyperthermie, Hyperpyrexie, Fieber, Pyrogene
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Zusammenfassung

  • Die Körpertemperatur unterliegt einem Regelkreis. Gesteuert wird sie vom Wärmeregulationszentrum im Hypothalamus.
  • Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden, die Körpertemperatur zu messen. Die axillare Temperaturmessung ist zwar die einfachste Methode, ist jedoch ungenau, dauert lange und ist nicht selten fehlerhaft.
  • Die sublinguale Messung, sofern der richtige Messpunkt gewählt wird, ist genauer und schneller durchzuführen. Der Patient muss jedoch kooperativ sein. In bestimmten Situationen lässt sie sich nicht durchführen, z.B. wenn der Patient Luftnot oder Schnupfen hat und so die Lippen während des Messzeitraums nicht geschlossen halten kann.
  • Die rektale Temperaturmessung ist exakt, schnell durchzuführen und einfach. Sie bedeutet jedoch einen Eingriff in die Intimsphäre.
  • Exakt, sehr schnell in der Durchführung und angenehm für den Patienten ist die thympanale Temperaturmessung: die Messung der Temperatur im Gehörgang mittels eines Infrarotohrthermometers. Erforderlich ist, dass der Anwender die Messtechnik beherrscht.
  • Die inguinale Temperaturmessung entspricht von den Ergebnissen her in etwa denen der axillaren Temperaturmessung. Bei sehr schlanken Patienten kann sie jedoch nicht angewendet werden.
  • Entsprechend der gemessenen Körpertemperatur spricht man von Unterkühlung (35,0° C und weniger), Untertemperatur (35,1° C bis 36,2° C), Normaltemperatur (36,3° C bis 37, 4° C), subfebriler Temperatur (37, 5° C bis 38,0° C), leichtem Fieber (38,1° C bis 38,5° C), mäßigem Fieber (38,6° C bis 39,0° C), hohem Fieber (39,1° C bis 39,9° C) und sehr hohem Fieber (40,0° C und mehr). Ab 41,5° C bzw. 42,6° C Körperkerntemperatur beginnen die körpereigenen Eiweiße zu gerinnen.
  • Als Fieber bezeichnet man eine Erhöhung der Körperkerntemperatur über 38,0° C aufgrund einer Sollwerterhöhung im Wärmeregulationszentrum. Eine Hypothermie ist einer Verringerung der Körperkerntemperatur unter den Normalwert. Eine Hyperthermie ist eine Erhöhung der Körperkerntemperatur über den Normalwert ohne eine Erhöhung des Sollwerts im Wärmeregulationszentrum.
  • Die Erhöhung des Sollwerts im Wärmeregulationszentrum wird durch sogenannte Pyrogene (Fieber erzeugende Substanzen) ausgelöst. Das sind z.B. Bakteriengifte oder Eiweißzerfallprodukte bei Entzündungen.

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