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Einleitung: Medizinische Ethik – was ist das?
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Sterilisation


Eine Sterilisation kann als medizinischer Eingriff durchgeführt werden, um zum Beispiel eine lebensgefährliche Schwangerschaft zu verhindern. Unter medizinisch-ethischem Gesichtspunkt ist eine Sterilisation jedoch mit dem Zweck einer allgemeinen Unfruchtbarkeit verknüpft, wenn die Frau beispielsweise nicht länger auf Verhütungsmittel wie die Antibabypille zurückgreifen möchte. Während es bei einer Frau mehrere Methoden der Sterilisation gibt, kann ein Mann sich lediglich die Samenleiter durchtrennen oder verlegen lassen.

Bevor sich eine Frau oder ein Mann aus eigenem Willen sterilisieren lässt, sollten beide Partner der Sterilisation eindeutig zustimmen. Diese Zustimmung wiederum ist abhängig von der psychischen Stabilität und der Beziehung der jeweiligen Partner zueinander. Diese Faktoren sollten vor jeder Sterilisation in Betracht gezogen werden.

Aber auch gegen die freiwillige Sterilisation legt die katholische Kirche aus ethischen Gründen ihr Veto ein: Ist aufgrund der Irreversibilität einer Sterilisation eine solche überhaupt rechtens und zulässig? Wird dadurch nicht die Natur des Menschen vollends verändert? Weltliche Münder halten dem entgegen, dass durch eine Sterilisation Werte wie Freiheit, Glück und Verantwortung gegen die Nachteile einer Sterilisation aufgerechnet werden. Auch hier gibt es also wieder einen Konflikt zwischen kirchlichen und eher weltlichen Vorstellungen. Wie dem auch sei, eine Sterilisation erscheint sinnvoll, wenn folgende Kriterien streng beachtet werden:


  • Unbedingte Freiwilligkeit der zu sterilisierenden Person
  • Unzumutbarkeit von Verhütungsmitteln
  • Psychische Stabilität
  • Vollständige Aufklärung über die Folgen und Nebenwirkungen einer Sterilisation

Völlig auszuschließen ist natürlich eine staatlich verordnete Sterilisation, wie es im Dritten Reich durch den Schutz der angeblichen Erbgesundheit der Fall war. Eine vom Staat auferlegte Sterilisation widerspricht aus ethischen Gründen der Freiheit und Selbstverantwortung des Menschen.


Die Rechtslage in der Bundesrepublik

Im Jahr 1964 hat der Bundesgerichtshof festgelegt, dass eine freiwillige und unter Beachtung der ärztlichen Kunstregeln durchgeführte Sterilisation nicht gegen das Strafgesetzbuch verstößt. Eine Frau benötigt auch nicht erst das Einverständnis des Ehepartners, um sich sterilisieren zu lassen. Führen Kunstfehler einer Sterilisation dennoch zur ungewollten Geburt eines Kindes, können die Eltern aufgrund der dadurch entstandenen Unterhaltsbelastung Schadensersatzansprüche gegen den Arzt stellen, der die Sterilisation durchgeführt hat.


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