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Haltegriffe, Hilfsmittel, Sonstiges – Modifikation von Umgebungsfaktoren


Kaum jemand würde auf die Idee kommen, die Räume der eigenen Wohnung mit Geländern auszustaffieren, schließlich ist die eigene Wohnung weder Krankenhaus noch Pflegeheim. Doch an einigen Stellen bieten Haltegriffe zusätzliche Sicherheit.


Abb. 13: Sturzprophylaxe – Haltegriffe © Andreas Heimann-Heinevetter

Das An- und Auskleiden und der damit meist verbundene kurze Stand auf einem Bein beinhaltet ein potenzielles Sturzrisiko. Nicht anders ist es beim „großen“ Schritt in die Badewanne bzw. aus ihr heraus.

Überlegen Sie einmal, wo Sie recht häufig gestürzte Menschen finden. Mir fällt an erster Stelle das Bad ein und an zweiter Stelle der Platz direkt vor dem Bett. An beiden Orten kleidet man sich an und aus. Beim Platz vor dem Bett kommt hinzu, dass man dort vom Liegen in den Stand wechselt. Bei einigen Menschen kommt es dabei zu lagebedingten Blutdruckabfällen, die sich z.B. als Schwindel äußern. Außerdem sind die meisten Menschen nach dem Wachwerden noch eine gewisse Zeit etwas benommen.

Werfen wir einen Blick in die Wohnung meiner Mutter. Die Badewanne ist mit Haltegriffen ausgestattet, außerdem erleichtert ein Lifter den Transfer in die Badewanne.



Abb. 14: Sturzprophylaxe – Wannenlifter © Andreas Heimann-Heinevetter

In der Wanne selbst liegt eine rutschfeste Badematte. Die Toilette ist mit einer  Toilettensitzerhöhung versehen. Im Schlafzimmer am Bett finden sich keine Haltemöglichkeiten. Ältere Menschen behelfen sich da, indem sie z.B. einen Stuhl am Bett platzieren und diesen als Haltegriff bzw. Hilfe zum Aufstehen benutzen.

Im Schlafzimmer ist mir noch etwas aufgefallen.


Abb. 15: Sturzrisiko – Hohe Wäscheschränke © Andreas Heimann-Heinevetter

Die Bettwäsche befindet sich im obersten Fach des Schranks. Auf die Frage, wie sie denn die Bettwäsche aus dem Schrank hole, grinste meine Mutter und öffnete eine andere Schranktür. Dort, in bester „Griffhöhe“, fein säuberlich gestapelt, lagen Betttücher und Bettbezüge bis zum Abwinken. Außerdem erwähnte sie, dass sie nie allein auf die Leiter steigen würde. Das hätte sie früher gemacht, aber jetzt sei es ihr zu gefährlich.

Insgesamt war ich erstaunt, wie wenige umgebungsbedingte Sturzrisiken sich in der Wohnung meiner Mutter fanden. Noch mehr erstaunte mich, dass Risiken schon im Vorfeld modifiziert waren.


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