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Einführung – Physiologie der Niere (2)
Ziele des Kurses
Filtration und Rückresorption von Glukose und Aminosäuren
Filtration und Rückresorption harnpflichtiger Substanzen
Exkurs Säure-Basen-Haushalt: Ionen, Bikarbonat, Wasserstoffionen, Kohlendioxid, pH-Wert
Einfluss der Nieren auf den Säure-Basen-Haushalt
Autoregulation der Nierendurchblutung und glomeruläre Filtrationsrate
Tubuloglomeruläre Rückkopplung
Renin-Angiotensin-Aldosteron-System, Erythropoietin – die hormonelle Funktion der Niere
Das Gegenstromprinzip
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
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Filtration und Rückresorption harnpflichtiger Substanzen


Kreatinin und Harnstoff werden als harnpflichtige Substanzen bezeichnet, d.h. diese Abfallstoffe des Stoffwechsels müssen mit dem Urin ausgeschieden werden. Da wirkt es auf den ersten Blick schon verwirrend, dass diese Substanzen rückresorbiert werden sollen. Man möchte meinen, das ist Unsinn. Sofern es Kreatinin betrifft, ist diese Ansicht völlig zutreffend. In der Tat ist es so, dass Kreatinin einzig filtriert und nicht rückresorbiert wird.


Etwas anders verhält es sich mit dem Harnstoff. Bevor er den Körper verlässt und „stirbt”, hat er im Nierenmark noch eine wichtige Aufgabe zu erledigen.


Genug der Prosa. Widmen wir uns den Fakten.


Kreatinin


Kreatinin entsteht bei der Energiebereitstellung in der Muskulatur. Es ist eine der harnpflichtigen Substanzen und wird über die Niere ausgeschieden.


Normalerweise wird Kreatinin in der Bowman-Kapsel problemlos filtriert. Ist der Kreatininwert im Blutplasma jedoch erhöht, kommen weitere aktive Transportprozesse im proximalen Tubulus hinzu. Kreatinin wird dann aktiv sezerniert. Bei erhöhten Blutplasma-Kreatininwerten machen diese Transportprozesse bis zu 50 % der gesamten Kreatininausscheidung in der Niere aus. Das Besondere an der Kreatininausscheidung ist, dass es in keiner Weise zurückresorbiert wird.


Man weiß recht genau, wie viel Kreatinin unter normalen Umständen (also beim Gesunden) mit dem Urin ausgeschieden wird.


Die Menge des ausgeschiedenen Kreatinins ist vom Alter, dem Geschlecht, der Muskelmasse und dem Kreatininwert des Blutes abhängig. Misst man nun die Menge des ausgeschiedenen Kreatinins über einen Tag und setzt dies in Verhältnis zum Kreatininwert des Blutes, so hat man einen recht aussagekräftigen Parameter zur Beurteilung der Nierenfunktion.


Übrigens, der Kreatininwert des Blutes steigt nach sportlicher Betätigung oder nach einer Muskelverletzung (Sturz) deutlich an.


Harnstoff

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  • Pflege bei Störungen der Atmung (1 Kurs)
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  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
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  • Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (1 Kurs)
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