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Einführung - Nationaler Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
Ziele des Kurses
Ziel des Expertenstandards
Der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe in der Pflege“
Erläuterungen zu den Standardkriterien
Zusammenfassung der Standardkriterien
Definition und Kategorisierung
Ursachen und Faktoren der Dekubitusentstehung
Risikofaktoren und Risikoskalen
Präventive Maßnahmen
Abkürzungen und Fachbegriffe kurz und einfach erklärt
Literatur und Weblinks
Zusammenfassung und Ausblick
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Erläuterungen zu den Standardkriterien

Die Struktur, als S gekennzeichnet, beschreibt, was die Pflegekraft wissen oder können soll oder welche institutionellen Rahmenbedingungen vorliegen sollten.

Im Prozess, als P gekennzeichnet, wird beschrieben, was die Pflegekraft tun soll.

Das Ergebnis, als E gekennzeichnet, beschreibt das gewünschte Ergebnis der vorangegangenen beschriebenen Maßnahmen.


„S1 Die Pflegefachkraft verfügt über aktuelles Wissen zur Dekubitusentstehung sowie über die Kompetenz, das Dekubitusrisiko einzuschätzen.“


Dies meint, die Einschätzung des Dekubitusrisikos und die Auswahl geeigneter prophylaktischer Maßnahmen erfolgen nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Ergebnisse. Da die Faktoren, die zu einem Dekubitus führen, noch nicht abschließend identifiziert sind und die wissenschaftlichen Erkenntnisse sich ständig aktualisieren, reicht das einmalige Wissen, das eine Pflegekraft beispielsweise in der dreijährigen Ausbildung der Gesundheits- und Krankenpflege erwirbt, nicht aus. Gefordert ist also aktuelles Wissen über die Entstehungsmechanismen, die Risikofaktoren und über die Möglichkeiten der Risikoeinschätzung sowie der Hautbeobachtung unter Verwendung derzeit gängiger Einschätzungsinstrumente wie z.B. der Braden-Skala.


„P1 Die Pflegefachkraft beurteilt mittels eines systematischen Vorgehens das Dekubitusrisiko aller Patienten/Bewohner, bei denen eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann. Dies geschieht unmittelbar zu Beginn des pflegerischen Auftrags und danach in individuell festzulegenden Abständen sowie unverzüglich bei Veränderungen der Mobilität, der Aktivität oder bei Einwirkung von externen Faktoren (z.B. Sonden, Katheter), die zur erhöhten und/oder verlängerten Einwirkung von Druck und/oder Scherkräften führen.“



Systematisch meint hier, dass eine regelmäßige klinische Einschätzung durch die Pflegekraft bei all den Patienten/Bewohnern durchgeführt wird, bei denen eine Dekubitusgefährdung nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Dies geschieht zu Beginn des Pflegeauftrags und dann in individuell regelmäßigen zeitlichen Abständen. Klinisch meint, dass die Pflegekraft ihre Einschätzung unter Berücksichtigung des gesamten Gesundheitszustandes durchführt. Die Einschätzung erfordert also klinische Erfahrung und aktuelles Fachwissen (siehe S1). Sie erfolgt auf der Grundlage pflegerischer Beobachtung und einer weiteren Informationssammlung unterschiedlichster Quellen (Patient, Angehörige, interdisziplinäres Team usw.). Zur Unterstützung der Einschätzung stehen verschiedene Instrumente (Skalen) zur Verfügung. Zu erwähnen ist hierbei, dass es derzeit kein Instrument gibt, welches wissenschaftlich ausreichend belegt ist.


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  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
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  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
  • Pflege bei Störungen der Atmung (1 Kurs)
  • Notfall und Wiederbelebung (7 Kurse)
  • Das Ohr - Hören - Schwerhörigkeit (1 Kurs)
  • Nationale Expertenstandards - Einführung (1 Kurs)
  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (7 Kurse)
  • Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (1 Kurs)
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