Startseite Nachrichten Lesezeichen Kommentare Logout
  Registrieren
Seiten der Lektion
Einführung - Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (Teil 1): Sturz ein gesellschaftliches Problem
Ziele des Kurses
Hinfallen, ausgerutscht, gestolpert, gestürzt
Epidemiologie: Wer stürzt wie oft mit welchen Folgen?
Erstversorgung bei einem Sturz
Körperliche Sturzfolgen
Psychische Sturzfolgen
Ökonomische Sturzfolgen
Bedeutung der Sturzrisikofaktoren
Zusammenfassung
Fachbegriffe einfach erklärt
Bildnachweise, Literatur und Links
Ausblick
Kontrollfragen zum Kurs (Im Demo deaktiviert)
Anzeigen
ALLE KURSE

Epidemiologie: Wer stürzt wie oft mit welchen Folgen?


Welche Relevanz haben Stürze eigentlich in Bezug auf die Bevölkerung? Welche Folgen haben Stürze, wenn man oft stürzt? Sind Stürze ein gesellschaftliches oder ein gesundheitspolitisches Problem?

Diesen Fragen widmet sich die Epidemiologie. Epidemiologie ist eine Wissenschaft, die sich mit den Ursachen und der Häufigkeit von Gesundheitszuständen in der Bevölkerung oder in Bevölkerungsgruppen befasst.

Sie sind kein Epidemiologe, ich auch nicht. Trotzdem haben Sie und ich da eine Meinung. Ich trage einfach meine Einschätzung vor.


  • Babys, Kleinkinder und Kinder stürzen sehr häufig, meist bleiben diese Stürze jedoch ohne gesundheitliche Folgen.

  • Im Erwachsenenalter (18 bis 65) stürzt man selten.

  • Alte Menschen stürzen häufiger. Die Folgen eines Sturzes im Alter sind schwerwiegender als die eines Sturzes im Baby-, Kleinkind- oder Kindesalter (im Verhältnis zur Häufigkeit). Neben Verletzungen können häufige Stürze im Alter der Auslöser für einen Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim sein.

Die Autoren des Expertenstandards zur Sturzprophylaxe in der Pflege haben sich natürlich nicht auf ein „Bauchgefühl" verlassen, sondern nach aussagekräftigen Studien zu dieser Thematik gesucht. Unglücklicherweise mussten sie feststellen, dass es in Deutschland keine ausreichenden Daten zur Häufigkeit und zu den Situationen gibt, in denen gestürzt wird.

Sturzereignisse in der Menge zu erfassen ist schwierig. Denken Sie an Kinder. Sie zählen nicht, wie oft Ihre Kinder „hinfallen". Nur das schwere Sturzereignis, bei dem Sie mit dem Kind zum Arzt oder ins Krankenhaus mussten, bleibt Ihnen im Gedächtnis. Die hundert anderen Stürze, die schlimmstenfalls kleine Blessuren zur Folge hatten, bleiben Ihnen nicht im Gedächtnis.

Für Stürze im Erwachsenenalter gilt im Grunde das Gleiche. Solange sie keine gesundheitlichen Folgen haben, also keine ärztliche Behandlung erforderlich ist, werden diese Stürze ebenfalls schnell vergessen und in keiner Weise erfasst.

Noch etwas anders stellt sich die Situation bei Stürzen alter Menschen dar, die jedoch „noch" in den vertrauten vier Wänden leben. Nicht selten werden Sturzereignisse von alten Menschen z.B. aus Scham verschwiegen, oder eine Demenz lässt die Erinnerung an einen Sturz verblassen. Ich könnte mir noch einen weiteren Grund vorstellen, warum alte Menschen nicht über einen Sturz sprechen: Häufige Stürze verstärken den Druck (z.B. der Angehörigen), das eigene Zuhause zu verlassen und sich in die sichere Umgebung einer stationären Pflegeeinrichtung zu begeben. Das wissen alte Menschen.

Datenerhebungen in Bezug auf Stürze zeichnen sich laut der Autoren des Expertenstandards meist durch kleine Fallzahlen oder sehr spezifische Arten von Stürzen aus. So wurden z.B. Gesichtsverletzungen bei Stürzen vom Skateboard oder Reitunfälle bei Kindern untersucht.

Während bei Kindern in den vorhandenen Untersuchungen fast ausschließlich sturzbedingte Verletzungen betrachtet wurden, war der Blickwinkel hinsichtlich älterer Menschen breiter gefasst. Die Häufigkeit von Stürzen, unabhängig von den Folgen, wurde betrachtet.

In der Auswertung vorhandener Studien benennen die Autoren des Expertenstandards folgende Ergebnisse:

Diese Seite wird im Demo nur teilweise angezeigt. Für den Vollzugriff müssen Sie sich anmelden!


Drucken und kopieren der Seite ist nur für registrierte Benutzer möglich!

Sind die Qualitätsmanagementbeauftragter oder verantwortlich für die Personalentwicklung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung, lohnt sich die Umsetzung eines eigenen Lernmanagementsystems mit E-Learning Kursen


  Zur Anmeldung!


Mit Ihrer Anmeldung erhalten Sie Vollzugang zu allen 51 Kursen und den kommentierten 545 Kontrollfragen.

Für jeden erfolgreich bearbeiteten Kurs werden Fortbildungspunkte der "RbP – Registrierung beruflich Pflegender GmbH" ausgewiesen. Der 6-Monats-Zugang kostet einmalig 24,00 Euro (Pauschalbetrag), also umgerechnet 4,- € pro Monat!

Weitere Informationen zur Anmeldung!


Zurzeit finden Sie hier 51 Kurse zu folgenden Themen:

  • Grundlagen des Pflegeberufs (3 Kurse)
  • Organsysteme des Menschen (2 Kurse)
  • Grundlagen der Anatomie und Physiologie (5 Kurse)
  • Gesundheitspflege und Prävention (3 Kurse)
  • Ethik (1 Kurs)
  • Krankenbeobachtung Körpertemperatur (3 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Puls (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Blutdruck (4 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Atmung (3 Kurse)
  • Pflege bei Störungen der Atmung (1 Kurs)
  • Notfall und Wiederbelebung (7 Kurse)
  • Das Ohr - Hören - Schwerhörigkeit (1 Kurs)
  • Nationale Expertenstandards - Einführung (1 Kurs)
  • Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege (7 Kurse)
  • Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege (1 Kurs)
  • Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege (2 Kurse)
  • Krankenbeobachtung Urinausscheidung (4 Kurse)

Zu allen 51 Kursen gibt es kostenlose Testzugänge

Sie enthalten rund 1/3 der Kursseiten im Volltext. Alle anderen Seiten werden teilweise dargestellt. Hierzu ist keine Anmeldung erforderlich! Testzugänge finden Sie hier.


Identnummer: 20091216

Sie möchten sich jetzt nicht anmelden? Kein Problem! Rufen Sie einfach weitere Testseiten dieses Kurses oder anderer Kurse auf.

Weitere kostenlose Informationen (Anschriften von Ausbildungsstätten, Prüfungsfragen, Facharbeiten sowie Informationen zur pflegerischen Aus- und Weiterbildung) finden Sie auf www.pflege-kurse.de

 

Druckvorschau

Zum Seitenanfang

 

 
Impressum
Copyright 2009 Andreas Heimann-Heinevetter