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Auswurf - Sputum


Als Auswurf, Sputum oder Expektoration bezeichnet man abgehustetes Bronchialsekret. Wird gelegentlich eine kleine Menge glasig-helles Bronchialsekret abgehustet, so hat dies keinen Krankheitswert. Anders ist es bei größeren Mengen, die häufiger abgehustet werden.


Bevor Sie sich abgehustetem Bronchialsekret „zuwenden", einige Regeln für den Umgang damit.


Sputum gilt immer als potenziell infektiös! Halten Sie deshalb einige grundsätzliche Regeln ein!


  • Beim Umgang mit Sputum tragen Sie Handschuhe. Kommt ein Patient mit einem Taschentuch zu Ihnen und sagt: „Schauen Sie mal, was ich heute Morgen ausgehustet habe", dann besorgen Sie sich Handschuhe, bevor Sie das „Päckchen" näher in Augenschein nehmen.

  • Lassen Sie sich möglichst nicht anhusten, vor allem nicht ins Gesicht. Haben Sie einen Bewohner oder Patienten, von dem bekannt ist, dass er z.B. beim Betten abhusten muss, dann seien Sie vorsichtig. Gegebenenfalls tragen Sie einen Mundschutz.

  • Flächen, aber auch Wäsche, die mit Auswurf kontaminiert sind, desinfizieren Sie.

  • Sollten Sie in Ihrer Einrichtung Sputum becher verwenden, dann benutzen Sie möglichst Einmalmaterial (durchsichtiger Kunststoffbecher). Füllen Sie vor Benutzung etwas Desinfektionslösung in den Becher. Einen Sputumbecher kann nicht jeder Patient „handhaben". Desorientierten Patienten geben Sie keinen Sputumbecher, es besteht die Verwechslungsgefahr mit einem Trinkbecher.

  • Alternativ zum Sputumbecher kann der Patient Zellstoff benutzen. Doch dazu gehört ein eigener Müllbeutel am Bett, besser noch ein eigener Mülleimer mit Deckel.

  • Entsorgungsgefäße für Sputum müssen mindestens einmal täglich erneuert werden.

  • Sputum ist nicht Speichel! Sputum kommt aus den Bronchien, es wird hoch gehustet, weil sich zuviel Sekret dort angesammelt hat. Es ist krankheitsbedingt.

  • Speichel wird im Mund von den Speicheldrüsen produziert. Er ist normales Sekret und nicht infektiös. Im Gegenteil, er ist sogar leicht desinfizierend.

Das sind die Grundregeln zum Umgang mit Sputum, doch nun zur Beobachtung. Was können Sie beobachten? Erster und einfachster Weg, sich dem Thema zu nähern, ist, sich eigene Erfahrungen mit „Erkältungen" oder vielleicht einer Lungenentzündung bewusst zu machen. Normalerweise haben Sie da Ihren Auswurf beobachtet.

Was Sie an sich beobachtet haben, ist sicher die Menge des Auswurfs. Als es weniger wurde, wussten Sie, die Erkältung ist bald überstanden. Außerdem haben Sie die Konsistenz beobachtet. Anfangs war der Schleim sehr zäh, später wurde er flüssiger. Die Farbe haben Sie auch beobachtet. Über das gelbe Sputum haben Sie sich keine Sorgen gemacht, doch als die Farbe ins Grünliche Umschlug, wurde Ihnen mulmig. Sie gingen zum Arzt (Sie hatten auch Fieber bekommen). Am zweiten Tag, nachdem Sie mit der Antibiotika-Einnahme begonnen hatten, wurde der abgehustete Schleim weißlich klar und die Menge verringerte sich deutlich. Den Geruch haben Sie auch beobachtet, doch da das Sputum keinen (auffälligen) Geruch hatte, ist Ihnen da nichts aufgefallen. Nach diesem Ausflug in Ihre persönliche Krankengeschichte jetzt das Ganze in strukturierter Form.

Beobachtungskriterien Sputum:

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