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Einführung: Krankenbeobachtung Puls (Teil 1), die Grundlagen - Arterien und Venen
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Aufbau der Venen


Der Aufbau der Venen ähnelt dem der Arterien. Er ist ebenfalls dreischichtig mit einer Tunica interna, Tunica media und Tunica externa. Die Venen sind jedoch insgesamt dünnwandiger als die die Tunica media. Die Schicht mit glatter Muskulatur ist deutlich geringer ausgebildet.


Auf der nachfolgenden mikroskopischen Abbildung sehen Sie den Unterschied.




Abb. 11: Arterie und Vene (mikroskopisch), www.istockphoto.com, Artery and Vein, Dateinr.: 11708381 © Karl Dolenc


Ein Großteil der Venen besitzt noch ein Merkmal, das sie wesentlich von den Arterien unterscheidet: die sogenannten Venenklappen. Sie haben eine Ventilfunktion und sorgen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließen kann, und zwar zum Herzen.



Abb. 12: Venenklappen © Andreas Heimann-Heinevetter


Fragt man sich, wie das Blut überhaupt zum Herzen zurückkommt - worin besteht dann die treibende Kraft? Sie erinnern sich: am venösen Schenkel der Kapillaren herrscht gerade noch ein Druck von 15 mmHg, das ist nicht viel. Doch der Körper ist clever.


  • Die Venen durchlaufen die Muskulatur. Kontrahieren sich die Muskeln,  z.B. wenn Sie gehen, laufen oder sich bewegen, drücken die Muskeln rhythmisch auf die Venen. Da das Blut durch die Venenklappen nur in eine Richtung fließen kann, wird es zum Herzen gedrückt. Dieser Mechanismus wird als Muskelpumpe bezeichnet, und das ist die wesentliche Kraft für den venösen Rückfluss des Blutes.
  • Außerdem hat das Herz eine Saugwirkung, wenn sich die Ventilebene senkt. Während der Austreibungsphase in der Systole (die Herzkammern ziehen sich zusammen) wird die Ventilebene (dort befinden sich die Herzklappen) zur Herzspitze gezogen. Dadurch vergrößern sich die Vorhöfe, und Blut wird aus den Venen angesaugt.
  • Bei der Einatmung wird der Brustkorb gedehnt, entsprechend weiten sich die großen Venen im Brustkorb, und das Blut kann ungehindert  einströmen.
  • Ein letzter Punkt: Arterien und Venen liegen häufig direkt nebeneinander. Läuft nun eine Pulswelle durch die Arterie, wird Druck auf die Vene ausgeübt und das Blut fließt zum Herzen.

Eine weitere Form der Venen soll nicht unerwähnt bleiben: die Hohlvenen.


Eigentlich handelt es sich bei den Hohlvenen um eine Vene, die Vena cava. Man spricht jedoch von zwei Hohlvenen, da die Vena cava in einen oberen und unteren Abschnitt unterteilt wird. Die Hohlvenen haben etwa einen Durchmesser von 2 cm.


  • Vena cava superior, die obere Hohlvene. In ihr sammelt sich das Blut aus den Körperabschnitten oberhalb des Zwerchfells.
  • Vena cava inferior, die untere Hohlvene. In ihr sammelt sich das venöse Blut aus den Körperabschnitten unterhalb des Zwerchfells.

Die Vena cava mündet direkt in den rechten Vorhof des Herzens.


Lage der Venen


Auf den ersten Blick würde man vermuten, die Venen liegen oberflächlich, und der größte Teil des Blutes würde über die oberflächlichen Venen zum Herzen geführt. Nun, wenn ich schon so beginne, dann ahnen Sie es bereits - der oberflächliche Eindruck trügt. Der weit überwiegende Teil des Blutes wird von tiefer liegenden Venen zum Herzen geführt. So wird z.B. 90 % des Blutes durch die tiefen Beinvenen zum Herzen zurückgeführt.


In den Venen des Körperkreislaufs befinden sich ca. 65 % des Blutvolumens. Dies macht man sich z.B. im Rahmen der Ersten Hilfe zunutze, indem man beispielsweise bei einer Ohnmacht oder bei einem starken Blutverlust die Beine des Patienten hochhält. Denn dadurch steht die venöse „Blutreserve” der Beine dem Kreislauf besser zur Verfügung.


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