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"Später vielleicht..."

- der Weg von einer zeitorientierten zu einer bedürfnisorientierten ambulanten Pflege


Ausgezeichnet mit dem "Junge-Pflege-Preis 2009"

Teil 2

Zu Teil 1 der Arbeit

Autor und Copyright:

Heike Viethen




Inhaltsverzeichnis Teil 2


6. Konzept bedürfnisorientierter ambulanter Pflege

6.1 Der Mensch ist das Maß

6.2 Anforderungen an den Pflegedienst

6.3 Anforderungen an das Personal

6.4 Die Rolle der Angehörigen

6.5 Raus aus der Isolation

6.6 Ehrenamt statt Ruhestand

6.7. Positive Effekte auf das Gesundheitssystem

6.8. Ist das denn bezahlbar?

7. Fazit

8. Quellenverzeichnis

Printmedien

Internetquellen


Abbildungsverzeichnis

Abb. 8: Maslow'sche Bedürfnispyramide



6. Konzept bedürfnisorientierter ambulanter Pflege

6.1 Der Mensch ist das Maß

In beinahe keinem anderen Beruf sind Freude und Leid sowie die Arbeit mit und am Menschen so nah verknüpft. Protagoras (490 – 411 vor Christus) hat schon gesagt, der Mensch sei das Maß aller Dinge. Und so sollte auch die Pflege betrachtet werden. Für den Menschen ist es keineswegs förderlich, wenn er ein Objekt ist, an dem die körperliche Pflege nach bezahlten Pflegemodulen betrieben wird, jedoch die Pflege der Seele außen
vor bleibt. Auch ist es problematisch, wenn zu viele verschiedene Instanzen, versuchen das Wohlbefinden einer Person zu fördern, da eine Orientierung auf ständig unterschiedliche Personen gerade für einen älteren Menschen mühsam ist.

Das Konzept der bedürfnisorientierten Pflege, bei dem der Mensch der Mittelpunkt ist, soll eine Möglichkeit schaffen, körperliche, gesellschaftliche aber auch emotionale Pflege aus einer Hand, von einem Pflegedienst zu erhalten. Das Ziel einer ganzheitlichen Pflege ist, die bestehenden Ressourcen des Pflegebedürftigen zu erhalten, und diese nach Möglichkeit weiter auszubauen unter dem Gesichtspunk die Selbstständigkeit betagter Menschen zu erhalten.

Monika Krohwinkel hat mit ihrem Pflegekonzept der Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens (AEDL) die Pflege als einen Prozess der Hilfe, Förderung und Unterstützung des Menschen in eben diesem Bereich gesehen. Es ist dabei ihr Anliegen gewesen Menschen in gesundheitlicher Bedrohung und Lebenskrisen „so zu begleiten, dass sie
Existenz fördernde Erfahrungen machen können.“, damit aus „Misstrauen Vertrauen, aus Zweifel Zuversicht und aus Isolation Integration wachsen“ können. (vgl.: Dialog Alloheim Nr. 9 / 03. 01)

Das in dieser Ausarbeitung angestrebte bedürfniskonzepierte Modell ist angelehnt an folgenden, aus dem Modell von Monika Krohwinkel herausgearbeiteten pflegerischen Zielsetzungen:

Dem „Erhalten, Fördern, Stabilisieren und Wiedererlangen von Wohlbefinden und Selbstbestimmung.“ (vgl.: ebd.)

Auf diese Ziele der ganzheitlichen Pflege bezogen sollte die Hilfeleistung darauf ausgelegt sein im Interesse der Person zu handeln, für eine fördernde Umgebung zu sorgen, die Person zu begleiten und zu fördern sowie sie anzuleiten und zu beraten.

Um den Menschen aber in all seinem Sein, seinen Ängsten, mit seinen Pflegeproblemen und Ressourcen fördern zu können, ist eine umfangreiche und ausführliche Biographiearbeit und Anamnese notwendig, welche unmittelbar vor Aufnahme der aktiven Pflegetätigkeit als eine der ersten Maßnahmen durchgeführt werden sollte. Die Anamnese bildet den
Grundbaustein allen weiteren Vorgehens.

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6.2 Anforderungen an den Pflegedienst

Zunächst bestehen die gleichen Anforderungen an den Pflegedienst wie in den derzeit durch Pflegedienste angewandten Konzepten. So ist weiterhin eine genaue Pflegeorganisation, Pflegeplanung, Dokumentation, sowie eine qualifizierte Grund- und Behandlungspflege notwendig.

Des Weiteren gilt es aber nicht nur den Patienten körperlich zu versorgen, sondern auch das Personal in Empathie und Kommunikation zu schulen und auszubilden. Die Pflegekräfte sollen dahin gehend sensibilisiert werden, dass sie auch das nicht Ausgesprochene wahrnehmen und dementsprechend für den Patienten förderliche Maßnahmen einleiten können.

In dieser Hinsicht ist der Pflegedienst auch dafür verantwortlich mit der Charta der Rechte Pflege- und Hilfebedürftiger vertraut zu sein und diese durchzusetzen. Die Charta ist zwar nicht rechtsbindend, allerdings stellt sie einen Patientwohl fördernden Rahmen für eine aktivierende ganzheitliche bedürfnisorientierte Pflege dar.

Es ist wichtig, dass die Dokumentation der Pflege nachvollziehbar und für die Angehörigen ebenso wie die Kostenabrechnung jederzeit einsehbar ist.
Alle Maßnahmen sowie die Bestimmung der Pflegestufe sollten für den hilfe- und pflegebedürftigen, seinen Angehörigen oder gesetzlichem Betreuer verständlich dargelegt werden.

Weiterhin wird von dem Pflegedienst vorausgesetzt so zu planen, dass die Pflegepersonen nicht häufig wechseln, sondern maximal ein bis zwei Pflegekräfte pro Patient zuständig sind, welche dann mit den konkreten Pflegeproblemen vertraut sind und die Entwicklung verfolgen und bewerten können.

Feiertage, Wochenenden, Krankheiten und Urlaubstage sollten nicht dazu führen, dass die Pflege des Patienten darunter leidet bzw. er aus seiner gewohnten Umgebung entfernt wird um zum Beispiel in Kurzzeitpflege untergebracht zu werden, da jeder Umzug egal wohin und für welchen Zeitrahmen, einer neuen Eingewöhnung bedarf und für das Patientenwohl
nicht förderlich ist.

Weiterbildungen und Schulungen für Angehörige, zusätzlich zur Möglichkeit Hilfe und Rat suchen zu können, müssen gegeben sein, damit alle Bereiche übergreifend miteinander verknüpft werden können.

Für dieses Konzept grundlegend ist aber auch die Einbindung einer sozialen Betreuung bzw. die Einbeziehung des Vorhandenen, bzw. die stufenweise Integrierung in ein oder der Aufbau eines neuen sozialen Netzwerkes.

Gerade bei Alleinlebenden sollte auf Wunsch oder nach Bedarf auch eine hauswirtschaftlich oder soziale Pflege/ Betreuung sichergestellt bzw. bereitgestellt werden um das Fehlen eben dieses Netzwerkes kompensieren zu können. Hierbei ist zusätzlich die Sensibilität des Personals gefragt, solche Bedürfnisse zu identifizieren und in Absprache mit der betreffenden Person, Möglichkeiten der Umgestaltung und sozial positiven Veränderung aufzuzeigen bzw. zu erarbeiten.

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6.3 Anforderungen an das Personal

Um mit dem hier vorgestellten Konzept arbeiten zu können ist es wichtig, dass das Personal fortlaufend geschult und weitergebildet wird. Dabei geht es aber nicht nur um Bereiche der Behandlungspflege, sondern auch um den Bereich der Beobachtung, Gesprächsführung und Empathiefähigkeit.

Die Pflegebedürftigen haben das Recht von fachlich ausreichend qualifiziertem Personal versorgt zu werden, daher sollte im Aspekt der Grund- und Behandlungspflege keinesfalls auf fach-fremdes Personal zurückgegriffen werden.

Das Personal hat die Auflage sich mit den aktuellen Behandlungs - und Pflegestandards vertraut zu machen und wenn nötig in Bereichen, in denen sie sich nicht ausreichend qualifiziert sehen weiterzubilden. Es obliegt dem Pflegedienst die Qualifikationen zu überprüfen sowie auf Nachfrage nachweisen zu können.

Essentiell ist, dass die Pflegeperson das Ressourcenmanagement beherrscht und anzuwenden weiß. Bedeutung findet es darin, Angehörige anzuleiten und unterstützend mit einzubinden, aber auch die individuellen Ressourcen des Patienten nicht unbeachtet zu lassen, weil dadurch eine Zeiteinsparung vermutet wird.

Patient und Pflegekraft stellen ein Team dar und keinesfalls Materie und jemanden, der die Materie handelt ohne sich näher mit ihr zu befassen.

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6.4 Die Rolle der Angehörigen

Um die Pflege des auf Hilfe Angewiesenen auf dessen individuellen Bedürfnissen ausrichten zu können, ist eine gezielte und enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen unumgänglich.

Besonders ins Gewicht fällt dieser Umstand wenn der Pflegebedürftige seine Gewohnheiten und Wünsche aufgrund von Krankheit, Alter oder geistigem Zustand nicht mehr selbst äußern kann.

Die Pflege kann nur dann auf den Patienten abgestimmt sein, wenn bekannt ist welche Vorlieben und Abneigungen er hat, aber auch wie der durch den Pflegedienst Versorgte vor seiner Pflegebedürftigkeit seinen Tag gestaltet hat, da patientengerechte Pflege nicht erst bei großen pflegerischen Verrichtungen beginnt sondern in den unauffälligen Alltäglichkeiten.

Wie zuvor betrachtet, schränken Zeitdruck und Geldmangel Pflegedienste in diesem Bereich sehr ein. So findet zwar zu Beginn eine spezifische Anamnese gemeinsam mit dem zu Betreuenden und den Angehörigen statt, jedoch wird oftmals in der akuten Pflegesituation zugunsten der Wirtschaftlichkeit und zu Lasten des Patientenwohls entschieden.

In der bedürfnisorientierten Pflege stellen die Angehörigen eine wichtige Ressource dar, welche nicht außen vor gelassen werden darf.
Ebenso wie der Pflegedienst sich dazu verpflichtet Schulungen für Angehörige bereitzustellen, ist es wichtig, dass die Angehörigen die Angebote offen und mit Interesse annehmen.

Allerdings besteht heute nicht mehr eine so enge Familienbeziehung wie noch vor einigen Jahren. Die veränderte Wertevorstellung sowie die Singualisierung der Haushalte wirken sich bei der Gestaltung einer bedürfnisorientierten, auf das Patientwohl ausgerichteten, Pflege dahin aus, dass das soziale Netzwerk durch Familien und die damit Verbundene
Unterstützung entfällt.

Vermag man es nicht an dieser Stelle anzuknüpfen besteht die Gefahr der sozialen Isolation bis hin zur Verwahrlosung, nicht nur der Person sondern auch des häuslichen Umfeldes.

Diese Entwicklung hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Selbst wenn es nicht dem Wunsch des Patienten entspricht ist oftmals in gravierenden Fällen eine Unterbringung in einem Alten- und Seniorenheim bzw. einer geriatrischen oder zum Teil gerontopsychiatrischen
Einrichtungen notwendig.

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6.5 Raus aus der Isolation

Gerade diese gefährdete Personengruppe muss in besonderem Maße solche, die erreicht werden. Bedürfnisorientierte, ganzheitliche Pflege nach einem Konzept bei dem der Mensch und seine essentiellen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, ist ein Weg, Menschen vor der Konsequenz der sozialen Isolation und Vereinsamung zu bewahren.

Zur nähren ausführlicheren Erläuterung und zum besseren Verständnis der grundlegenden Bedürfnisse eines jeden Menschen werden diese im Folgenden anhand des vom USamerikanischen Psychologen Abraham H. Maslow (1908 - 1970) 1943 veröffentlichten Modells, zu den Bedürfnissen und der Motivationen von Menschen, erörtert.


Abb. 8: Maslow'sche Bedürfnispyramide (Quelle: www.iwi.uni-hannover.de)

Zunächst hat Maslow die elementaren Bedürfnisse des Menschen in zwei grobe Bereiche unterteilt. Er nennt Defizitbedürfnissen, also Bedürfnisse, die zur persönlichen Zufriedenheit zwingend erfüllt / befriedigt werden müssen, allerdings nach Erfüllung keiner weiteren Motivation unterstehen diese zu befriedigen.

An einem Beispiel verdeutlicht heißt dass, ist man durstig so hat man das
Bedürfnis zu trinken, hat man dann etwas getrunken so ist dieses Bedürfnis befriedigt und man hat derzeit nicht das weitere Verlangen oder die Motivation dieses Bedürfnis zu erfüllen, da man momentan keinen Durst mehr verspürt. Unter die Defizitbedürfnisse fallen die Grundbedürfnisse: Essen Trinken Schlafen; Sicherheitsbedürfnisse sowie Soziale Bedürfnisse.

Die zweite Gruppe stellen die Wachstumsbedürfnisse dar.

Wachstumsbedürfnisse sind so genannte unstillbare Bedürfnisse, sie können nie komplett und gänzlich befriedigend gestillt werden. Erhält zum Beispiel ein Maler für sein Werk Anerkennung so strebt er danach ständig weitere und bessere Anerkennung zu erhalten ohne, dass jemals ein Zufriedenheitsgrad erreicht werden kann. Zu ihnen zählen die so genannten Ich- und Selbstverwirklichungsbedürfnisse.

Gerät ein Mensch nun in die soziale Isolation bedeutet das auch den Verlust der elementaren Bedürfnisse oder zumindest eine erhebliche Einschränkung. Isolation bedeutet nicht nur den Verlust sozialer Aspekte sondern kann auch zu einer erheblichen Einschränkung in den konstitutiven Grundbedürfnissen führen.

Für eine alleinstehende, ältere, auf Hilfe angewiesene Person bedeutet das gegebenenfalls, dass sie trotz grundpflegerischer Versorgung ihren Alltag nicht alleine gestalten kann, weil sie aufgrund eines körperlichen Gebrechens ihre Einkäufe nicht tätigen kann. Problematisch wird das vor allem dann, wenn das soziale Netzwerk nicht greift und die Person keine weitere Unterstützung erhält.

Folge daraus ist, eine Einschränkung im Sicherheitsbedürfnis, eine Materielle Sicherheit, zum Beispiel der Wohnung betreffend ist nicht mehr gewährleistet, da auf Dauer eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung unumgänglich wird, damit der Patient durch potentielle Verwahrlosung bzw. Erkrankung nicht stark bis sehr stark gefährdet ist.

Findet jedoch weiterhin keine Eingliederung in ein soziales Netzwerk statt, so droht auch eine starke bis vollständige Einschränkung sozialer Bedürfnisse.

Oftmals ist der Pflegedienst, der je nach Pflegestufe täglich zwischen neunzig Minuten und fünf Stunden bei dem Patient verbringt, der einzige soziale Kontakt. Aber wer ist dann da?

Wer redet, wer nimmt sich Zeit, wer geht vielleicht spazieren, wer muss nicht ständig auf die Uhr schauen, weil der nächste Patient schon wartet?
Oftmals wird gerade in solchen Situation von Angehörigen die Anstellung einer Hilfskraft aus Osteuropa in Betracht gezogen. Auf den ersten Blick erscheint diese Überlegung als durchaus sinnvoll zumal sie auch von manchen Pflegediensten eine Zusammenarbeit mit ausländischen Hilfskräften in Betracht gezogen wird.

Aber wer überwacht die Pflege, welche Qualifikationen werden mitgebracht und wer kann die angeblich vorhandenen Qualifikationen verifizieren bzw. entsprechen sie den in Deutschland gängigen Standards? Wer trägt die Verantwortung für Pflegefehler und die daraus resultierenden Folgen?

Es ist Teil der Konzeptidee der bedürfnisorientierten Pflege, die hier vorgestellt wird, weiter zu gehen als nur die Pflege zu betrachten und einen Rahmen zu schaffen, der soziale Isolation vorbeugt und einem Pflegebedürftigen ermöglicht bis zu seinem Lebensende in seiner gewohnten bzw. bevorzugten Umgebung zu sein sowie in allen Bereichen fachlich qualifiziert durch geschultes Personal betreut und versorgt zu werden.

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6.6 Ehrenamt statt Ruhestand

Wie in jeder Berufsgruppe gibt es auch bei den pflegerischen Berufen Personen, die sich noch zu jung für einen passiven Ruhestand fühlen und ihre Erfahrung einbringen möchten.

Diese hochqualifizierten, fachpflegerisch bzw. sozial- oder heilpädagogisch geschulten Fachleute können in die Pflege einbezogen werden und damit eine dem Konzept entsprechende, sozial ausgerichtete, Pflegeauffassung durchsetzen.

Die Idee ist angelehnt an das 1904 in New York City gegründeten Big Brothers and Sisters Programm, bei dem sich Mentoren ehrenamtlich engagieren und Zeit mit Kindern und Jugendlichen sozial schwacher bzw. - isolierter Familien zu verbringen.

Konzeptbezogen ist es nicht Aufgabe des Mitarbeiters, der sich ehrenamtlich auf häuslicher und sozialer Ebene engagiert, unbezahlte pflegerische Verrichtungen auszuführen.

Die Behandlungs - und Grundpflege ist weiterhin in der Hand der angestellten und tariflich vergüteten Pflegekraft, die ehrenamtliche Kraft steht als Hilfe zur Verfügung und kann bei den Pflegeverrichtungen unterstützen und begleiten. Dann besteht auch die Möglichkeit geringerer körperlicher Belastung umfangreichere Pflegeverrichtungen bei aufwendigeren Pflegepatienten durchzuführen. So kann der Patient auch länger qualitativ hochwertig und ganzheitlich in seinem gewohnten häuslichen Umfeld versorgt werden.

Die Aufgaben des ehrenamtlichen Mitarbeiters enden aber nicht bei der Assistenz der Pflegekraft sondern gehen darüber hinaus. So ist angedacht, dass er sich die Zeit nimmt mit Patienten den Tag zu gestalten, ihn dabei unterstützt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Derzeit ist die Einbindung von umfangreichen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten aufgrund der Zeitauflagen und wirtschaftlichen Aspekte schwierig bzw. nicht. Daher ist eine weitere Teilaufgabe der Hilfskraft die hilfe- und pflegebedürftige Person bei den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten zu unterstützen ohne sie jedoch zu entmündigen oder sie in ihren Fähigkeiten und Ressourcen einzuschränken. Stattdessen soll eine Teamarbeit entstehen, durch die vorhandenen Fähigkeiten bestärkt werden und Wege entwickelt werden, die eben diese Fähigkeiten förderlich und positiv mit einzubeziehen.

Rolf Zerfaß hat den Grundgedanken dieser Idee sehr treffend in einem Satz zusammengefasst als er sagte: „Ein Freund ist ein Mensch, der dich an die Melodie deines Lebens erinnert, wenn die in der Gefahr bist, sie zu vergessen.“

Es sind mehrere positive Effekte mit der Teamarbeit verbunden. Zum einen festigt sich die Beziehung zwischen Mitarbeiter und Pflegebedürftigem, zum anderen ist es förderlich für das Selbstwertgefühl. Wird ein Gefühl des Gebrauchtwerdens vermittelt und dahingehend positiv verstärkt und hervorgehoben, dass immer noch ein Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrecht besteht.

Förderlich ist diese Art der Zusammenarbeit hat auch für die Patientengruppe der an Altersdemenz leidender.

Die Angst Betroffener ist es zu vergessen, wer sie sind und was sie ausmacht, gefolgt von einer ständigen Unsicherheit etwas falsch zu machen. „An die Melodie des Lebens erinnern […] “, konkret auf den Alltag bezogen kann das bedeuten den Hilfebedürftigen zum Beispiel bei der Planung und Vorbereitung einer Mahlzeit mit einzubeziehen, vorhandene Fähigkeiten zu fördern und mit gewohnten Mustern zu verknüpfen.

Zugleich bietet die enge Zusammenarbeit auch die Möglichkeit des  Austausches und der intensiven Beobachtung, wodurch die Möglichkeit besteht, schneller und vor allem effektiver auf veränderte Bedürfnisse einzugehen. Fortschritte lassen sich leichter identifizieren und in den zukünftigen Pflegeprozess einbinden.

Das wichtigste Werkzeug des ehrenamtlichen Mitarbeiters ist ein anderes als die Hände die Arbeiten, die Tragen, die unterstützen. Das wichtigste Werkzeug ist das offene sensible audio-visuelle Ohr. Der erste Schritt in die Isolation ist meist fehlender Austausch, folglich ist der psychosoziale Aspekt neben der gesundheitlichen Versorgung der schwerpunktmäßig größte.

Im zweiten Weltkrieg wurde soziale Isolation als Foltermethode eingesetzt, um die Gefangenen einzuschüchtern, psychisch zu brechen, gefügig zu machen. Nicht selten hat es dazu geführt, dass Gefangene den Suizid der Einsamkeit vorgezogen haben. Betrachtet man dann noch einmal die Aussage der Krankenkasse zum Aspekt Zeitmanagement, dass Pflegedienste keine Probleme hätten, würden sie keine Zeit auf  Gesprächsführung verwenden, so kann sie, möchte man einen für das Patientenwohl förderlichen Pflegeprozess gestalten, nur auf Unverständnis stoßen. Pflege in sozialer Isolation ist eine lebensgefährliche Pflege. Dass diese Aussage keinesfalls dramatisiert, ist Zeigen Statistiken zur Suizidalität bei betagten Menschen. „Nach Erlemeier (1988) beträgt die Suizidrate (vollzogene Suizide auf 100 000 Menschen pro Jahr) in der über 65 Jahre alten Bevölkerung 38 und liegt damit fast doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung“ (Alterssuizid in Deutschland, R. Schmitz-Scherzer). Begründet werden die Absichten oftmals mit der Angst vor dem Alleinsein.

Vor einem solchen Schrei nach Hilfe und diesem Schritt der  Ausweglosigkeit kann man einen Menschen bewahren, wenn man ihn so wie in der Charta für hilfe- und pflegebedürftige Menschen umfangreich dargestellt, in all seinem Sein wahrnimmt, ihn durch qualifiziertes Personal begleitet und ihm die Möglichkeit gibt weiterhin einen Teil der Gesellschaft

darzustellen, sowie an ihr teilzuhaben. Inhaltlich bedeutet das dem Hilfebedürftigen eine Aufgabe zu geben, ihn zu fördern und ihm gleichzeitig zu ermöglichen seine Selbstbestimmung so wie Selbstständigkeit zu erhalten bzw. wieder zu erlangen.



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6.7 Positive Effekte auf das Gesundheitssystem

Die Frage, die sich nun ergibt ist, welchen Wert stellt eine solch konzipierte ganzheitliche Versorgung im derzeitigen Gesundheitssystem dar und ob sich daraus positive Folgen entwickeln können.

Zunächst kann eine solche Versorgung, wenn sie in dieser Art und Weise durchgeführt wird, zu einer längeren Verweildauer der Hilfebedürftigen zu Hause führen. Dieses bedeutet eine durchaus nennenswerte Kosteneinsparung, da es nicht notwendig ist, die finanziellen Mittel für einen Heimplatz mit der damit verbundenen vollstationären Versorgung
aufzubringen.

Bezieht man entsprechend qualifizierte ehrenamtliche Mitarbeiter bzw. geschulte Angehörige ein, so kann eine hochwertige Pflege bis zu einem hohen Pflegegrad zu Hause gewährleiste werden.

Durch die Aktivierung und Förderung vorhandener Prozesse und Fähigkeiten kann Selbstständigkeit länger erhalten bleiben und in Zusammenarbeit mit dem Mitarbeiter in einigen Bereichen auch wiedererlangt werden, wodurch der Patient zum Teil auf eine weniger umfangreiche Pflege angewiesen ist, was auch zu einer finanziellen Einsparung führen kann.

Menschen, die eine Aufgabe haben, ein Ziel im Leben sehen, sind nicht nur seltener schwerwiegend krank, sondern haben auch den Willen schneller wieder „auf die Beine zu kommen“, was zu einer weiteren Einsparung führt.
Eine Patientengruppe, die nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die mit chronischen Wunden. So ist es schon häufiger vorgekommen, wie von Pflegekräften im Krankenhaus, sowie Mitarbeitern der Pflegedienste berichtet, dass Patienten sich Wunden selbst induziert haben, bzw. die Heilung mit allen Mitteln versucht haben zu verhindern. Besonders auffällig wäre dieses Verhalten, laut einer Mitarbeiterin des Marien Hospitals in Borken, bei Alleinlebenden, da sie Angst hätten, nach Abheilung der Wunde wieder in sozialer Isolation zu leben. Die Versorgung chronischer Wunden ist sehr kostenintensiv und aufwendig sowie oftmals mit langwierigen Krankenhausaufenthalten und aufwendigen Operationen verbunden. Durch eine psychosoziale und bedürfnisorientierte Pflege kann diesen Kosten
vorgebeugt werden.

Und für die in der Pflege beruflich Tätigen? Durch eingespielte Teamarbeit, kann einigen psychischen Belastungsfaktoren, sowie berufsbedingten körperlichen Beschwerden / Erkrankungen, welche häufig zur frühen Berufsunfähigkeit führen vorgebeugt werden. Vielleicht gewinnt der Berufszweig der ambulanten Pflege durch eine mehr auf den Patienten
ausgerichtete stressfreiere Pflege auch wieder an Ansehen, so dass nicht nur die Verweildauer Pflegender in der ambulanten Pflege steigt, sondern auch ein Anstieg des Nachwuchses des Pflegepersonals in dem Bereich zu vermerken ist und Pflegeberuf an Attraktivität gewinnt.

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6.8 Ist das denn bezahlbar?

Die Frage nach der Bezahlbarkeit ist häufig, wenn eine neue Idee, ein neues Konzept im Gesundheitswesen vorgestellt wird. Leider ist es auch heute noch so, dass Wirtschaftlichkeit vor Menschlichkeit steht. Wie die vorangegangene Darstellung der derzeitigen Situation in der ambulanten Pflege zeigt, wird mit allen Mitteln versucht wirtschaftlich zu arbeiten,
wobei die Menschlichkeit, welche den Beruf der Pflege ausmacht, dabei leider oftmals zu Lasten des Patienten geopfert wird.

Nun aber zu dem konkreten Modell. Betrachtet man den Aufbau des Konzeptes genau, so entstehen keine nennenswerten Mehrkosten, sondern es sind erhebliche Einsparungen im Gesundheitswesen möglich, wenn dieses flächendeckend eingesetzt und durchgeführt würde.

Die Ehrenamtlichkeit ist ein Kernaspekt dieses Modells, ohne diese wäre eine Umsetzung zunächst schwierig, und mit den derzeit für die ambulante Pflege vorhandenen Mitteln nicht machbar.

Man könnte also sagen, dass derzeit eben dieser Aspekt zugleich das stärkste und das schwächste Glied der Kette ist, welches, wenn man es den positiven Effekten für Hilfe und Pflegebedürftige entgegen stellt, vergleichsweise gering ausfällt. Das Risiko eines Anstiegs an von pflegebedürftigen Patienten in sozialer Isolation ist wesentlich größer als die Wahrscheinlichkeit niemanden zu finden, der über das geeignete Fachwissen verfügt und bereit ist einen Teil seiner Zeit zu investieren, um einem anderen Menschen ein Stück Lebensqualität, Lebensfreude und Selbstständigkeit zurückzugeben.

Nicht jeder Hilfebedürftige benötigt jemanden, der täglich mehrere Stunden da ist, manchmal genügt auch schon der Spaziergang im Park, die Hilfe beim Einkauf, oder das Annehmen einer Einladung zum Tee, um der Isolation und den damit verbundenen möglichen Konsequenzen vorzubeugen.

Betrachtet man es also von dieser Perspektive, so ist generell kein wesentlicher bzw. kein finanzieller Mehraufwand gegenüber den derzeit auch zur Verfügung stehenden Mitteln notwendig aber für den gleichen finanziellen Aufwand kann eine höherwertigere mehr auf den Patienten ausgerichtete und für sein wohl förderlicher Pflege und Betreuung durchgeführt werden.


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7. Fazit

Nach intensiver Betrachtung der aktuellen Situation in der ambulanten Pflege ist es deutlich, dass sich zum Wohl des Patienten, etwas ändern muss.

Die derzeitige Durchführung der ambulanten Pflege ist nur noch schwer tragbar. Zu oft dreht sich die Frage darum, wobei man noch Zeit und Geld sparen kann. Es ist offensichtlich, dass Pflege sich immer mehr zu einer zeitorientierten, wirtschaftlich durch-kalkulierten Routinehandlung entwickelt, wobei sie doch eigentlich ein Beruf ist, der auf den Bedürfnissen des Menschen aufgebaut ist.

In den Gesprächen mit den Pflegediensten ist es offensichtlich geworden, dass dieser Umstand sehr belastend ist. Es widerspricht der Berufsethik der Pflege und sie sehen den Zwang, dem sie durch das Gesundheitssystem unterstehen, als berufsfeindlich und oft als Grund diese Berufssparte zu verlassen. Wo soll das hinführen, wenn sich nichts ändert, wenn keiner den Mut aufbringt gegen den Strom zu schwimmen um eine mehr auf den Patienten abgestimmte ganzheitliche Pflege zu gestalten? Es ist unerlässlich, dass in der ambulanten Pflege angestrebt wird durch die enge Zusammenarbeit fachliche qualifiziertem Pflegepersonals mit gezielt geschulten Angehörigen, sowie aufgabenspezifisch qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeitern ein Patientwohl förderliches Milieu zu gestalten. Mit dem Ziel den Patienten aktiv in den Pflegeprozess und seiner Gestaltung einzubeziehen.
Das Ermitteln der individuellen biographischen Anamnese steht im Vordergrund der ganzheitlichen diesem Konzept zu Grunde liegenden Pflege und involviert die Enge Zusammenarbeit mit dem hilfebedürftigen sowie seinem sozialen Umfeld.

Das Konzept zeigt deutlich, dass es möglich ist, den Menschen zurück in die Pflege zu bringen und trotzdem wirtschaftlich zu arbeiten unter Einhaltung aktueller finanzieller Vorgaben.

Wenn ein Hilfebedürftiger gefördert, anstatt nach Abrechnungsmodulen versorgt wird, so kann er auch aktiv am Pflegeprozess teilnehmen bzw. mitwirken und in einigen Fällen Teile seiner Selbstständigkeit wiedererlangen oder auch Selbstständigkeit erreichen in Bereichen in denen zuvor noch keine war.

Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und jeden Moment gibt es nur einmal,daher ist es wichtig jeden einzelnen zu nutzen mit dem was man hat, um das qualitativ Hochwertigste daraus zu machen.

Zum Schluss noch ein paar Worte von Antoine de Saint-Exupéry der folgenden Satz niederschrieb:

„Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Menschen zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

Das Wohl des Menschen, die ganzheitliche Pflege ist das Meer des Pflegeberufs, die Frage die sich nun stellt ist, wer ist bereit das Schiff zu bauen?

Herzlichen Dank, an alle die mich im Rahmen dieser Arbeit unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt den Lehrern der Zentralschule für Gesundheitsberufe Bocholt Borken am St. Agnes Hospital Bocholt gGmbH besonders Herrn Peter Grundmann und Peter Ewering, dem Ambulanten Pflegedienst Maternus Mobil in Kleve, Ute Sommers in Bocholt, AWO in Bocholt, Christel Schoof Ambulante Häusliche Krankenpflege in Kalkar, Cartiassozialstation Borken, Issel Pflegedienst Augustahospital, Pflege und Mehr in Bocholt, Frau Neuhaus vom Deutschen Institut für Pflegeforschung, Mitarbeiter der Barmer, AOK, Techniker Krankenkasse, BKK sowie den Mitarbeitern und Patienten des St. Agnes Hospitals Bocholt, die mich während meiner Arbeit aktiv unterstützt haben.

Sollte sich jemand keinen persönlichen Dank erhalten haben, so bitte ich Sie dies als mein persönliches Dankeswort zu akzeptieren. Denn ich weiß ohne eure/ Ihre Unterstützung wäre ein solches Resultat, der 1. Platz beim Junge Pflege Preis 2009 des DBfK Nordwest e.V nicht möglich gewesen.


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8. Quellenverzeichnis

Printmedien

Barmer Ersatzkasse:
Ambulante Pflegedienste - immer eine Frage der Qualität
Checkliste und Wegweiser


Barmer Ersatzkasse Wuppertal, (Pflegekasse):
Die soziale Pflegeversicherung
Pflegekasse


Barmer Ersatzkasse:
Pflege durch ambulante Pflegeeinrichtungen-Leistungen und Vergütungen


Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration:
Daten-Fakten-Trends, Migrationsgeschehen, vgl. Stand 2004


Dialog, Zeitung für Mitarbeiter, Bewohner und Interessenten der Alloheim Senioren-Residenzen:
Die Voraussetzung für eine ganzheitliche Betreuung und Pflege
Nr.9/03.01


FFG Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. an der Universität Dortmund,Forschungsbericht von Dr.Günter Roth:
Qualitätsmängel und Regelungsdefizite der Qualitätssicherung in der Ambulanten Pflege


Gräßl, E:
Belastung und gesundheitliche Situation der Pflegenden:
Querschnittuntersuchung zur häuslichen Pflege bei chronischem Hilfs- oder Pflegebedarf im Alter.
2. Auflage, Verlag Dr. Hänsel-Hohenhausen,
Engelsbach 1998


Pflege Heute 4. Auflage Gebundene Ausgabe –
12. Juli 2007 (Nicole Menche):
Pflegebedürftigkeit
Herausgeber: Verlagsgruppe Elsevier


Statistisches Bundesamt:
Pflegebedürftige und ihre Versorgung in Prozent und absoluten Zahlen
Deutschland 2001
Stand 11.2004


Internetquellen:

Angewandte Pflegeforschung: Thomas Albiez
Pflegequalifikation bestimmt Pflegequalität ?!
http://www.printernet.info/kongresse/pf05/Albiez.pdf
Stand 05/09

Big Brothers and Sisters Kanada:
Who are we
http://www.bbbs.org

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen,
Artikel 4 und 6
http://www.pflege-charta.de
Stand 2006

Deutsches Institut für Angewandte Pflegeforschung e.V. (diP):
Alter der Mütter bei der Geburt ihrer Kinder
Seite 35
http://www.dip.de
Zahlen Statistisches Bundesamt
Stand 2007

Förderland:
Wissen für Gründer und Unternehmer. Die demographische Entwicklung in Deutschland,
http://www.foerderland.de/1067.0.html

Gesetzliche-pflegeversicherung.com:
Was beinhaltet die häusliche Pflege?
http://www.gesetzliche-pflegeversicherung.com/haeusliche-pflege.html

Gesundheitsberichtserstattung des Bundes:
Definition ambulante Einrichtungen
http://www.gbe-bund.de
Stand 2009

Gesundheitsberichtserstattung des Bundes:
Definition Einrichtungen der ambulanten Pflege
http://www.gbe-bund.de
Stand 2009

Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund,
http://www.ffg.uni-dortmund.de

Landratsamt Garmisch-Patenkirchen:
Hilfe zur Pflege nach SGB XII
http://www.lra-gap.de/184.0.htm

Medizinscher Dienst der Krankenkassen:
http://mdk-net.de/Index2.html
Stand vom 06.04.2004

Ost-Profi:
Für 24 Stunden häusliche Pflege,
http://www.ost-profi.de/kontakt.html

R.Schmitz-Scherzer: Alterssuizid in Deutschland,
http://www.schmitzscherzer.ch/gerontology/dokumente/Alterssuizid.htm

Statistisches Bundesamt:
Altersstruktur in Deutschland 2010 bis 2050
http://www.destatis.de
Stand November 2006

Ver.di Bundesfachgruppe Einrichtungen und Dienste der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege:
Daten- Entwicklungen-Analysen Ambulante Pflege
http://gesundheit-soziales.verdi.de
Stand 01/04

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